
Das Panel des Satellite Pro L670-1L5 löst zwar mit guten 1.600 x 900 Bildpunkten auf, allerdings hat Toshiba dafür im Gegenzug ordentlich an der Grafik gespart. Mit an Bord des Multimedia-Notebooks ist lediglich eine simple Intel HD-Grafik.
Sie steckt direkt im Prozessor (Onboard) und stellt nur ein äußerst begrenztes Maß an Leistungsfähigkeit bereit. So ist beispielsweise nicht sicher, ob der Chip die hohe Auflösung überhaupt berechnen kann. Sofern das der Fall ist, wäre eine der größten Stärken des Panels praktisch überflüssig. Spiele lassen sich mit der verbauten Grafik ebenfalls nicht ruckelfrei wiedergeben, auch nicht bei reduzierten Detailstufen. Den Begriff „Multimedia-Notebook“ sollte man daher etwas enger auslegen.
Etwas leistungsfähiger ist da schon der Prozessor. Hier setzt Toshiba auf einen Intel Core i3-380M. Er verfügt über zwei physische Kerne, kann dank HyperThreading acht Jobs gleichzeitig bearbeiten und taktet mit einer Frequenz von 2,53 GHz. Erfahrungsgemäß erledigt er selbst anspruchsvollere Jobs relativ zügig, etwa die Konvertierung von Videos. Vier GByte RAM sollten zudem dafür sorgen, dass der CPU immer genügend Luft zum Atmen bleibt. Eine etwas knapp bestückte Festplatte (320 GByte) rundet die Hardware schließlich ab.
Das Panel wiederum misst 17,3 Zoll und ist mit einer glänzenden Oberfläche ausgestattet. Für viele Anwender sicher ein Pluspunkt, schließlich darf man sich dadurch auf hohe Kontraste und lebendige Farben freuen. An Schnittstellen gibt es den obligatorischen Kartenleser, eine VGA- und eine HDMI-Buchse. Über letztere lassen sich Bildsignale verlustfrei an einen externen Bildschirm schicken. Hinzu kommen zwei USB-Buchsen und eine eSATA/USB-Kombo. Flotte Datentransfers sind also möglich.
Das Satellite Pro L670-1L5 eignet sich für den normalen Hausgebrauch, in puncto Grafikausstattung hätte Toshiba jedoch eine Schippe drauflegen müssen. Schließlich muss man für das Notebook derzeit immerhin 550 EUR (Amazon) auf den Tisch legen.

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