
Wer mit dem Netbook NB500-10V von Toshiba aufs Internet zugreifen möchte, hat zwei Möglichkeiten. Entweder die Verbindung läuft über ein WLAN- oder über ein UMTS-Modul. Beide Varianten haben dabei Vor- und Nachteile.
Der größte Vorteil von UMTS ist zweifellos die enorme Reichweite. Wer per WLAN ins Internet will, muss dagegen immer darauf achten, dass auch ein entsprechender Hotspot in der Nähe ist. Hinzu kommt das Thema Sicherheit. Während UMTS die Daten grundsätzlich nur verschlüsselt überträgt, ist das bei den Hotspots in aller Regel nicht der Fall. Anwender, die viel unterwegs sind und dabei häufig Dokumente verschicken, dürften sich über das UMTS-Modul also besonders freuen. Per WLAN wiederum lassen sich Daten wesentlich schneller herunter laden. Zwar hat UMTS mit dem Übertragungsverfahren HSDPA (7,2 Mbit/s) in dieser Hinsicht etwas aufgeholt, die Unterschiede sind jedoch nach wie vor groß.
Ansonsten bietet das Netbook nichts Besonderes. Für den täglichen Betrieb sorgt ein Intel Atom N455, der mit 1,66 GHz taktet und die üblichen Netbook-Tools (Office, Internet, Fotos) recht zügig bearbeitet. Der Arbeitsspeicher ist etwas knapp bestückt (1 GByte), lässt sich aber auf zwei GByte nachrüsten. Eine 320 GByte große Festplatte und eine Intel GMA 3150 runden die Hardware ab. Das Panel misst 10,1 Zoll, löst mit 1.024 x 600 Bildpunkten auf und ist glücklicherweise entspiegelt. Dem Mobileinsatz steht also auch aus dieser Perspektive nichts im Weg. An Schnittstellen gibt es schließlich einen Kartenleser, eine VGA-Buchse und drei USB-Ports. Von letzteren unterstützt dabei keine den 3.0-Standard für schnelle Datentransfers.
Mit seinem UMTS-Modul ist das Toshiba NB500-10V für besonders mobile Anwender durchaus interessant. Die sonstige Ausstattung wiederum entspricht den üblichen Standards. Wer sich für das Netbook interessiert, muss derzeit bei Amazon vertretbare 350 EUR auf den Tisch legen.

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