Das Neue an dem 18,5-Zoll-Bildschirm ist demnach die kombinierte Signalübertragung und Stromversorgung über USB. Bei dem von Samsung etwa seit einem Jahr angeboteten SyncMaster LD220 mit einer Displaygröße von 22 Zoll erfolgt nur die Signalübertragung via USB (zu haben übrigens bei Amazon für 168 Euro). Einziges Manko des auf der SID vorgestellten Monitors ist die kürzere Lebenszeit. Die LEDs halten statt der üblichen 50.000 Stunden nur 30.000 Stunden durch – umgerechnet also „nur“ rund 3,4 24/7-Dauerbetrieb, was durchaus zu verschmerzen wäre.
Samsung demonstriert mit dem 18,5-Zöller eindrücklich, wieviel Potenzial gegenwärtig noch in der Entwicklung von TFTs steckt, vor allem hinsichtlich des Stromverbrauchs. Zwar schaffen es gängige 19-Zöller mit LED-Backlight oder zwei anstatt der vormals vier Kaltkathodenröhren ebenfalls schon, unter 20 Watt im Betrieb zu bleiben – doch die 6,3 Watt des Samsung-Prototypen markieren eine vollkommen neue Dimension. Der Bildschirm soll 2011 auf den Markt kommen, und wenn sich bis zu diesem Zeitpunkt auch noch USB 3.0 stärker verbreitet haben sollte, dürfte sich auch die Frage erübrigt haben, ob die Stromversorgung über USB tatsächlich ausreicht – denn leider ist ungeklärt, wieviel USB-2.0-Slots der 18,5-Zöller belegt, wo doch jede von ihnen nur 2,5 Watt liefert, wohingegen über 3.0 immerhin 4,5 Watt möglich sind ….

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