Natürlich erwarten wir alle von den OLED-Displays noch viel dünnere Geräte. Aber ersten kommen die wohl erst 2011 auf den Markt und werden dann zweitens zuerst einmal schier unbezahlbar sein. Für den Anfang, also für das Jahr 2010, sollten wir uns mit 1,75 Zentimetern erst einmal zufriedengeben.
In den drei Monitoren, die übrigens die (vorläufige?) Bezeichnung EX205, EX225 sowie EX235 führen, steckt eine LED-Hintergrundbeleuchtung – mit dem erwartbaren Effekt, dass die drei Displays auch noch besonders sparsam sein sollen (LG spricht von 40 Prozent Stromersparnis) sowie – wortwörtlich – ein gutes Bild abgeben werden. Den Produktnamen ist außerdem leicht zu entnehmen, dass die Displaygröße der drei Bildschirme 20, 22 und 23 Zoll betragen wird.
Auf den von LG veröffentlichten Fotos besitzen die drei Monitore einen klassischen, mittig angebrachten Standfuß. Auf der Flickrseite von LG wiederum sind noch zusätzliche Fotos aufgetaucht, die zeigen, dass es sich aber beileibe um keinen gewöhnlichen Standfuß handelt. Stattdessen kann die Bodenplatte abgenommen werden, und der Monitor wird dann mit dem Rest des Standfußes wie ein Bilderrahmen aufgestellt.
Die Lösung ist pfiffig: LG spart sich den Einbau einer Mechanik für die Höhenverstellbarkeit, was die Preise der Monitore recht niedrig halten wird, und der Verbraucher kann die Bildschirmhöhe trotzdem ganz nach Wunsch verändern – sinnvoll, wenn die Geräte zum Beispiel als Zweitmonitor für ein Notebook eingesetzt werden sollen. Denn in diesem Fall liegen die Displays von Rechner und Monitor nahezu auf einer Höhe.

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