Internet-Anbindungen: Via Satellit und Mobilfunk

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Neben den monatlichen Gebühren um 90 Euro fallen auch Kosten für die Hardware an, die nicht unerheblich sind, aber je nach Tarifpaket und Laufzeit des Vertrags gemildert werden können. Flatrates, wie man sie vom normalen DSL-Netz her kennt, entpuppen sich als echte Mogelpackung. Die Anbieter nennen es die „Fair Use Policy“, also eine faire Nutzung der Bandbreite, und drosseln die Geschwindigkeit ohne ersichtlichen Grund. Bei skyDSL bewirkte die Drosselung derart harte Einschränkungen der Internetnutzung, dass dieser Anbieter nur noch mit der Gesamtnote „mangelhaft“ bewertet werden konnte. Filiago und StarDSL konnten sich gut platzieren, da trotz allem noch gute gleichmäßige Übertragungsraten erreicht werden konnten. Bei den Mobilfunk-Anbietern war T-Mobile mit seinen web’n'walk Connect L-Angebot der eindeutige Platzhirsch und erhielt die Gesamtnote „gut“. In den Großstädten und ihren Randgebieten ist die Anbindung per UMTS-Stick meist gut und Vodaphone und O2 überzeugten beinahe so stark wie der Testsieger. Entfernt man sich, nimmt die Anzahl der „weißen Flecken“ auf dem Lande rapide zu und der Empfang wird deutlich schlechter. Durchgängig schlecht, egal wo man sich befindet, sind die Übertragungsraten von ePlus – wer ein derartiges Angebot mit UMTS nutzen möchte, wirft sein Geld regelrecht zum Fenster heraus. Der Anbieter ist dermaßen langsam, dass das Synonym für WWW zu „WeltWeitemWarten“ wird und von flüssigem Surfen gar keine Rede sein kann. In diesem informativen Test wird noch wird von Stiftung Warentest auch eine große, aber übersichtliche Tabelle der vielfältigen Mobilfunk-Angebote, entweder als Flatrate, Zeit-Tarife und Volumentarif. In einem gesonderten Kasten befindet sich eine spezielle Anleitung zum Umgang mit der Tabelle.

Man hat gut Lachen in der Großstadt und eine fast uneingeschränkte Verfügbarkeit des Internets. Ehrgeizig ist das Streben bis Ende 2010 flächendeckend eine kabelgebundene DSL-Anbindung mit mindestens 1 Mbit/s für alle deutschen Haushalte anbieten zu können – die Hoffnung stirbt zu letzt.

Hier können sie auf unserer Webseite die einzelnen Testergebnisse einsehen und bei Bedarf auch den ganzen Testbericht downloaden.

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1 Kommentar »
#1 KeinDSL 26.08.2010 03:27

Ich habe mir DSL via Satllit bei der Telekom gekauft, da wir leider kein DSL Zugang haben. Erst hab ich mich gefreut endlich DSl zu haben, doch die Freude währte nicht lange!! Dieses “DSL” ist in meinen Augen nicht als Internet zu betrachten. Es ist teilweise abartig langsam (vorallem am Abend). Und sobald es anfängt zu regnen kommt gar kein Internet mehr an. Und beim download komme ich selten über 100 kbits! Manche Downloads fallen sogar unter 10 kbits!! Wenn man entspannt surfen will muss man sich den Wecker auf 3 Uhr stellen, weil dann das “Internet” eigentlich ganz ok ist. Aber halt nur nachts!
Ich habe 2 Kinder 13 und 16 Jahre, da kann man sich das Dilämmer vorstellen…

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