2 Multifunktionsdrucker im Test: Samsung ist gut, Oki ist besser

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Netzwerkfähige Farb.Multifunktionsdrucker auf Laserbasis, die im Ernstfall mit Druckaufträgen von bis zu 60.000 Seiten im Monat strapaziert werden können, sind die idealen Druckstationen für größere Abteilungen – und vor allem gar nicht so teuer. Die beiden Testkandidaten bekommt man schon für etwas über 600 Euro (Samsung) beziehungsweise knapp unter 1.000 Euro (Oki). Im Test von „PC Praxis“ stand daher auch die Frage im Raum, ob sich der um rund ein Drittel höhere Preis für den Oki rentiert.

Diese Frage war umso relevanter, je länger sich die beiden Drucker ein Kopf-an-Rennen boten. Im S/W-Modus war der Oki zwar rund ein Drittel schneller als der Samsung. Doch bei Farbdrucken (20 Seiten) und beim Kopieren (23/21 Seiten) lagen beide wieder fast gleichauf. Den kleinen Vorteil in puncto Arbeitsspeicher des Oki (256 MB zu 128 MB) konterte der Samsung mit seiner Duplexeinheit aus, die man bei Oki erst in der teuren DN-Variante bekommt. Die Differenzen in der Netzwerk- und Scanausstattung sind ebenfalls maginal.

In den Qualitätstests (Drucken/Kopieren) setzte sich der Oki jedoch vom Samsung ab. Sowohl im S/W- als auch im Farbmodus lieferte der MC560dn eine bessere Druckqualität ab, wobei insbesondere die Farb- und Fotodrucke des MC560dn die Testern überzeugten. Und ein weiteres Argument spricht für den Oki-Drucker. Die Seitenpreise liegen im S/W-Druck – der wohl am meisten beanspruchten Funktion im Büroalltag – 0,4 Cent unter dem des Samsung (1,2 zu 1,6 Cent). Bei den Farbdrucken waren beide Drucker nahezu identisch, der Samsung lag nur 0,1 Cent vorne.

Fazit: Bei beiden Geräten, so „PC Praxis“, handle es sich um „vernünftige Multifunktionsdrucker“, der Oki könne allerdings Vorteile in der Druckqualität für sich verbuchen. Außerdem sprechen für ihn natürlich die niedrigeren Verbrauchskosten, über die sich der höhere Preis bei einem großen Druckaufkommen nach und nach amortisiert – ein Argument, das in die Beurteilung des Preis-Leistungsverhältnisses („befriedigend“) durch „PC Praxis“ ebensowenig eingeflossen ist wie die höhere Leistungsfähigkeit des MC560dn, der sich mit größeren und komplexeren Druckaufträgen leichter tun dürfte als der Samsung CLX-6210FX.

In der Ausgabe 10/2009 der „PC Praxis“ kann der Testbericht nachgelesen werden, die kompakten Testfazits wiederum hier auf Testberichte.de.

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