Apple MacBook Pro 17-Zoll im Test: Plus- und Minuspunkte für das Antiglare-Display

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Der größte sichtbare Vorteil des MacBook 17 Zoll mit dem – übrigens aufpreispflichtigen – Antiglare-Display ist natürlich, dass mit dem Notebook das Arbeiten bei Außenlicht oder mit hellen Wänden im Rücken des Anwenders deutlich angenehmer ist als bei einem MacBook mit glänzendem Glare-Display. Die Investition ist auch deswegen zu empfehlen, weil das Antiglare-Display keinerlei Nachteile in technischer Hinsicht mit sich bringt. Farbumfang und Reaktionszeit seien nahezu identisch zwischen der Glare- und der Antiglare-Variante. Deutlichere Unterschiede jedoch konnten die Tester in puncto Helligkeit und Kontrastverhältnis messen. Während nämlich die Antiglare-Variante eine Helligkeit von 311 cd/m² sowie ein Kontrastverhältnis von 606:1 bietet, lauten die entsprechenden Werte für das Glare-Display 275 cd/m² und 552:1. Die „Glasscheibe“ („Machwelt“) des herkömmlichen Displays nimmt also demnach doch einiges an Licht weg.

Diesen Pluspunkten stehen aber, so „Macwelt“ weiter, auch Minuspunkte gegenüber. Der offensichtlichste dabei sei, so die Zeitschrift, dass der Rahmen des Antiglare-Displays optisch nicht optimal zum Notebook passe. Ein schwarzer Rahmen, so „Macwelt“, würde das Gesamtbild weniger stören. Rein mechanisch gesehen übrigens stellten die Tester keinerlei Unterschiede in der Stabilität zwischen den Notebook-Displays fest.

Lässt sich dieser Einwand noch relativ leicht mit dem Hinweis auf den „subjektiven“ Geschmack problemlos relativieren, wird dies beim nächsten Minuspunkt von „Macwelt“ etwas schwieriger. Denn hinsichtlich der Bildhomogenität ist ein MacBook mit glänzender Glasscheibe der Antiglare-Variante merklich überlegen. Die Glasscheibe, so vermutet „Macwelt“, verteile das Licht besser. Der Nachteil ließ sich übrigens mit Messwerten klar belegen. Lag die Helligkeitsabweichung bei der Antiglare-Variante bei 18 Candela pro Quadratmeter, so bei der Glare-Variante bei nur 10 Candela.

Eine leichten Vorteil wiederum bietet das Anti-Glare-Display des MacBook Pro 17 Zoll in puncto Stromverbrauch. Es benötigte im Test rund zehn Watt weniger bei maximaler Helligkeit, ein Wert, der sich jedoch unter Volllast der CPU wieder verringerte.

Fazit: Plus- und Minus-Punkte miteinander verrechnet, rentieren sich laut „Macwelt“ die rund 45 Euro Aufpreis auf jeden Fall für all diejenigen, die viel mit ihrem Notebook unterwegs sind beziehungsweise häufig in einem „problematischen Beleuchtungsumfeld“ arbeiten. Ansonsten jedoch, so die Zeitschrift weiter, sei der Aufpreis „herausgeworfenes Geld“ – auch und besonders unter dem Aspekt, dass der Antiglarerahmen optisch nicht gelungen sei. Die etwas harsche Formulierung „rausgeworfenes Geld“ leuchtet allerdings nicht so ganz ein. Denn wenn das Antiglare-Display tatsächlich die Sicht auf das MacBook so deutlich verbessert, wie „Macwelt“ berichtet, reicht dies doch eigentlich vollkommen als Argument aus – zumal sich an den wichtigen Parametern Farbumfang und Reaktion mehr oder weniger nichts ändert, Kontrast und Helligkeit sogar verbessert werden. Ärgerlich ist doch vielmehr, dass Apple überhaupt einen Aufpreis verlangt – wenn er auch relativ zum Preis des Notebooks gesehen lächerlich hoch ist. – - Das Testfazit gibt es zum Nachlesen hier.

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