Der Onboard-Sound ist nicht mehr als eine Dreingabe der Mainboard-Hersteller und darf nicht viel kosten. So sind die Bauteile zur Signalwandlung von digital auf analog, die so genannten DACs von minderer Qualität und erzeugen Verzerrungen und Rauschen sowie eine fehlerhafte Höhenwiedergabe, der es an oberen Frequenzen mangelt. Weiter findet man auf vielen Soundkarten einen DSP (Digital Signal Prozessor), der die digitalen Signale noch einmal kräftig aufpoliert. Auch das Hochrechnen von Stereo-Signalen auf Dolby-Surround erfordert einen speziellen Chip, der auf der Hauptplatine natürlich nicht zu finden ist. Der Hersteller Creative verfügt wohl über die längste Erfahrung im Soundbereich und konnte gleich zwei Awards für sich verbuchen: Testsieger X-Fi Titanium Fatal1ty Champion kann mit einem sehr guten Paket für Spieler, gutem Sound und einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis (amazon ab 115 Euro) überzeugen. Der Preistipp X-Fi Xtreme Gamer (amazon 75 Euro) ist, wie der Name schon sagt, eher für Soundeffekte der Games gedacht, als für den klassischen Musikgenuss. Die Musikfreunde greifen da lieber zur Asus Xonar Essence STX, um maximale Klangqualität zu erleben. Das lässt sich noch steigern, kostet dann aber auch um die 280 Euro: die Asus Xonar HDAV 1.3 Deluxe bringt dann das volle Kino-Erlebnis ins Wohnzimmer. Optisch macht die Auzentech X-Fi Forte 7.1 nicht viel her, aber klanglich ist sie einfach grandios und gilt als „Remix“ aus Creative-Bauteilen.
Man muss nicht gleich ein Vermögen ausgeben, um Audio-Qualitäten aus einem PC zu holen und mit den entsprechenden Boxen ist es schon beeindruckend, was in einem PC stecken kann.
Hier können Sie eine Übersicht der Testergebnisse auf unserer Webseite einsehen.

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