USB-UMTS-Sticks mit integriertem Modem und Antennen sind die einfachste Möglichkeit, um mit einem Notebook unterwegs ins Internet zu kommen. Denn im Gegensatz etwa zu den entsprechenden Karten, für die ein PCMCIA oder ein PCI-Express-Steckplatz vonnöten ist, besitzt jedes Notebokk einen USB-Anschluss. UMTS-Mobiltelephone wiederum, die via Bluetooth- oder Datenkabel mit dem Rechner verbunden werden, rangieren in der Geschwindigkeit hinter den USB-Sticks.
Komfortabel ist es vor allen Dingen, wenn die auf dem Stick vorhandene Software sich selbst installiert – wie dies beim Vodafone Huawei K3715-H UMTS USB Stick der Fall war. Sofort von Mac OS X erkannt, funktionierte auch die automatische Installation problemlos. In Sachen Geschwindigkeit reizte der Stick, wie „Mac Life“ berichtet, das Maximum des Vodafone-Netzes sowohl beim Down- wie Upload aus. Praktisch: Der Stick besitzt keine „lästige“ Schutzkappe, sondern der Anschluss wird über einen Schiebemechanismus freigelegt. Fazit: 6 von 6 Punkten und die Auszeichnung der Redaktion als „Empfehlung“.
Vier der sechs Punkte spricht „Mac Life“ dem Huawei E176 sowie dem Huawei E169 UMTS USB Stick zu. Ersterer verbirgt sich hinter dem T-Mobile&MoobiAir web’n'walk-Stick IV. Es handelt sich dabei um einen der modernsten Sticks auf dem Markt, da er bereits für kommende Netzupdates gerüstet ist und HSUPA-Übertragung bis zu 5,76 Mbit/Sekunde unterstützt. Der Stick zeichnete sich besonders dadurch aus, dass er dank zweier Antennen selbst schwache Signale empfängt und deshalb, so „Mac Life“, vor allem für User in UMTS-Randgebieten interessant ist. Den Punkteabzug kassierte er für seine Software, die sich – unter Mac OS X – leider nur für einen „Sekundenbruchteil“ auf dem Bildschirm zu erkennen gab – und dann sofort wieder verschwand. Unumgänglich ist deswegen die Installation von der CD-ROM oder durch einen Download von der T-Mobile-Webseite. Der Huawei E169 wiederum, den E-Plus vertreibt, unterstützt zwar die vollen 7,2 Mbit/s von HSDPA, jedoch nicht den HSUPA-Standard. Da der HSDAP-Ausbau im E-Plus-Netz jedoch relativ schwach ist, können häufig nur die maximal 384 Kbit/s des UMTS-Standards ausgenutzt werden.
Alle anderen vier Sticks wurden nur mit 3 von 6 Punkten bewertet. So kritisiert „Mac Life“ am Novatel Wireless MC 950D den hohen Energieverbrauch von 3 bis 4 Watt, so dass langfristig mit einer Reduktion der Akkulaufzeit um ca. 10 bis 15 Prozent zu rechnen ist. Dafür kann der Stick aufgrund seiner Wärmeentwicklung an kalten Tagen recht nützlich als Handwärmer sein. Der Huawei E160 (Fonic & O2) wiederum erzielte als einziges Gerät im Test mit 3,6 Mbit/s nur die Hälfte des HSDAP-Standards – was angesichts des etwas schwachbrüstigen O2-Netzes jedoch keine Rolle spielt. Interessant ist allerdings noch der Huawei E510 (O2), der sowohl zum Netzsurfen wie für den TV-Empfang ausgerüstet ist. Der Stick beherrscht HSDAP und HSUPA. Die Abwertung erfolgte jedoch aufgrund der Tatsache, dass Mac-Anwender leider auf die TV-Funktion verzichten müssen. Die DVB-T-Software kooperiert nämlich nur mit Windows-Software.
Die Testfazits aller UMTS-USB-Sticks, darunter auch der Vodafone Huawei K3520, der beim Upload eine schwächere Leistung als der Novatel bot, können Sie im Testbericht nachlesen. In diesem Testbericht finden Sie außerdem noch einen ausführlichen Bericht über die verschiedenen aktuellen mobilen DSL-Internet-Tarife sowie über die richtige Software, die Sie zum Surfen benötigen. Den dreiteiligen Testbericht können Sie hier Probelesen. Die Testfazits der UMTS-USB-Sticks wiederum gibt es hier.

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