Die Network-Monitor-Technologie ist insbesondere für öffentliche Einrichtung und Schulen, aber natürlich auch für Unternehmen interessant. Schon in der Anschaffung lassen sich ziemlich Kosten sparen, ganz zu schweigen von den Stromeinsparungen – wird doch pro Arbeitsplatz nur noch ein Monitor,eine Tastatur und eine Maus benötigt. Die Kapazität der über das Ethernet-Kabel übertragenen Daten/Bilder ist auf „normale“ Office-Anwendungen ausgelegt, wobei LG auch datenintensivere Multimedia-Anwendungen für machbar hält. Lediglich 3D-Anwendungen liegen außerhalb des Bereichs des Möglichen. Die einzelnen „virtuellen“ Monitor-Arbeitsplätze werden zentral über den Server-PC verwaltet und mit einem Passwort freigeschaltet. Über den Server-PC können auch die Zugriffe auf Anwendungen speziell für jeden Monitor eingerichtet und – gerade für Schuleninteressant – reglementiert werden.
LG wird zum Start Sommer, spätesten Herbst 2009 einen ersten Monitor mit Steckkarte auf den Markt bringen. Der 17-Zöller wird etwa 200 Euro kosten. Die Ausdehnung in das 16- und 19-Zoll-Segment soll ebenfalls zügig realisiert werden, Monitore mit größeren Zoll-Maßen sind angedacht – und werden vermutlich kommen, sobald die Technologie erste (Verkaufs-)Erfolge zeigt. Leider plant LG keine Kooperation mit anderen Herstellern, die Network-Monitor-Technologie ist streng proprietär ausgelegt.

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