Nvidia GeForce 3D Vision Brille: Ausführlicher Test mit kritischen Untertönen

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Kurze Treiberinstallation, Infrarotempfänger anbringen, Brille einschalten und aufsetzen und dann zusammen mit dem Einweisungsassistenten Einstellungen wie zum Beispiel den Grad der Bildverschiebung vornehmen – fertig. Komplizierter ist es nicht, so ein auf Gamestar.de veröffentlichter Testbericht, um mit der Nvidia GeForce 3D Vision ein 3D-Bild aus einem Monitor hervor zu zaubern. Mit aufgeladenem Akku ist man dann bereit dafür, rund 40 Stunden am Bildschirm in 3D spielen zu können – vorausgesetzt natürlich, dass man vorher für einen 120 Hz-Monitor wie etwa den Samsung SyncMaster 2233RZ oder den ViewSonic FuHzion VC2265WM etwas tiefer in die Tasche gegriffen und eine potente Grafikkarte im Rechner hat.

Doch der höhere finanzielle Aufwand ist, so Gamestar weiter, nicht das eigentliche Problem der Nvidia GeForce 3D Vision. Auch nicht die durchaus ansehnliche Spieleauswahl, in der sich fast alle renommierten und beliebten Titel der vergangenen zwei Jahre finden lassen. Viele von ihnen profitieren sogar durchaus davon, wenn man sie in 3D spielt, so zum Beispiel ganz massiv World of Warcraft, dem Spiel mit der derzeit wohl größten Medienpräsenz.

Eher kleinere Probleme wie zum Beispiel durch den 3D-Effekt „verhagelte“ Texteinblendungen und „starre Bedienoberflächen“ bei Team Fortress 2 oder Fallout 3, von denen Gamestar, berichtet, ließen sich theoretisch ganz einfach umgehen, indem man sie einfach nicht in 3D spielt. Das Manko der Nvidia GeForce 3D Vision besteht jedoch darin, dass sie die Grafik- beziehungsweise Spielleistung massiv reduziert. Der Test berichtet von Frameraten, die bis auf die Hälfte eingebrochen sind. Dazu wirke das Bild deutlich dunkler, hervorgerufen durch den permanenten Links-Rechts-Wechsel der Brillengläser, und zwinge zur Erhöhung der Bildschirmhelligkeit. Lichtquellen in der Umgebung wiederum würden ein „Flimmern“ der Brille hervorrufen, was fast zwangsläufig zum Spielen in Dunkelheit zwingt. Und über die bei Shutter-Brillen fast zwangsläufigen Kopfschmerzen klagten ebenfalls einige Testredakteure.

Das Testfazit lautet deshalb wörtlich: „Ungewohnt, aber gut!“ Die kritischen Untertöne sind zwar im Testbericht nicht zu überlesen und lassen den Schluss zu, dass vermutlich nicht jeder die maximale Spielzeit von 40 Stunden mit der Brille aushalten will/wird. Doch die Nvidia GeForce 3D Vision beweist durchaus ein Potential dazu, ein Kassenschlager zu werden – sobald Brille und die 120HZ-Monitore im Preis nachlassen sollten. Ihr Suchtpotential wiederum hat sie, wie der Autor des Testberichts offen zugibt, zumindest bei ihm schon einmal erfolgreich ausgespielt. – Den Testbericht auf der Gamestar-Homepage erreichen Sie über diesen Link.

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