Elf 24-Zoll-Monitore im Vergleich: BenQ G2400WD und Eizo FlexScan S2431W räumen Spitzenplätze ab

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Viel Arbeitsfläche: Dieses unbestreitbare Plus, zusammen mit den stark gesunkenen Preisen, lassen die 24-Zoll-Monitore immer beliebter werden. Denn immerhin sind die günstigsten Modelle schon ab 350 Euro zu haben. In dieser Preisklasse dominieren nach wie vor die TN-Panels, da sie relativ günstig zu fertigen sind. Wegen ihrer schnellen Reaktionszeit sind sie auch für Gamer und Multimedia-Fans interessant geworden. Eine nahezu schlierenfreie Darstellung bewegter Bilder ist längst keine Seltenheit mehr.

Knapper Testsieger wurde der BenQ G2400WD. Im Test lieferte er mit seinem TN-Panel ein homogenes Bild und mit einer Helligkeit von 172 cd/m² sowie einem Kontrast von 800:1 auch die passenden Werte für den täglichen Arbeits-/Büroeinsatz. Ausschlaggebend war jedoch der niedrige Preis des Displays sowie die ebenfalls sehr guten Verbrauchswerte. Der Monitor benötigt nur 43 Watt – heller strahlende Kollegen saugten dagegen manchmal locker das Doppelte aus der Steckdose.

Eine deutlich bessere Farbwiedergabe sowie einen größeren Blickwinkel liefern S-PVA-Panel. Allerdings legt man für sie auch deutlich mehr auf den Ladentisch wie etwa für den Zweitplazierten Eizo FlexScan S2431W. Dafür bot er im Test auch wie erwartet das mit Abstand beste Bild. Gamer und Multimediaanwender werden sich kaum für den Monitor begeistern. 20 Millisekunden Reaktionszeit – typisch für die höherwertige Paneltechnik – sind für ihre Zwecke einfach zu viel.

Doch es gibt ja genügend Alternativen, die sogar nur um ca 10 Prozent teurer sind als der Testsieger. Auf den weiteren Plätzen folgen den beiden Spitzenreitern gleich drei TFTs, bei denen qualitativ kaum ein Unterschied festzustellen war. Das Bild des Iiyama ProLIte B2402WS ruckelte trotz der etwas langsameren Reaktionszeit bei Videos nicht. Da sich der Monitor wegen seiner ergonomischen Features auch für den Büroeinsatz empfiehlt, landete er auf Platz drei. Platz vier durfte der Samsung SyncMaster T240 verbuchen, Platz fünf ging an das einzige nicht-entspiegelte Display im Test, den Acer P243WD.

Nur auf Platz neun landete der NEC MultiSync LCD 2470WVX, bekam aber die Bestnote in puncto Bedienung. Wer seinen Monitor öfter neu einstellen will/mus, fährt mit ihm am besten, da die Tasten an der Unterseite des Displays leicht zu erreichen und zu bedienen sind. Der Testsieger BenQ G2400WD war hier deutlich schlechter. Seine Tasten sind in das Gehäuse eingestampft und deswegen vor dem tiefschwarzen Hintergrund kaum leserlich.

Sämtliche Testfazits zu den einzelnen Monitoren finden Sie hier.

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