
Man muss es gleich vorweg erwähnen, dass es sich hier zwar um ein Notebook handelt, das eine gewisse Mobilität verspricht, aber der Spaß bei 6 Kilogramm aufhört. Kaum jemand wird bereit sein, das Gerät über längere Strecken in der Tasche zu transportieren und noch weniger können die geforderten 7.000 EUR für die Luxusmaschine ausgeben. Beim großen Xirios handelt es sich um eines der teuersten, aber auch leistungsstärksten Notebooks der Welt.
Jeder PC-Gamer der gehobenen Liga kennt Schenker als Produzenten hochwertige Notebooks für den High-End-Bereich, der auch von der Gamer-Szene genutzt wird, falls die Brieftasche dick genug ist. Aber auch professionelle Anwender werden von diesem Hersteller des Feinsten bestens bedient. Das sehr wuchtige und schwere W710-Notebook ist ideal für den professionellen Videoschnitt , 3D-Rendering und andere rechenintensive Anwendungen geeignet. Mit der Grafikkarte Quadro 5010M mit 4 GByte Speicher von Nvidia bekommt das 17 Zoll große Notebook den echten Workstation-Charakter. Dieser wird noch durch die Wahl eines Intel Xeon Desktop-Prozessors, der keine Kompromisse eingeht, deutlich unterstrichen. Auf dem Intel X58-Mainboard sitzt somit ein X5670 mit 2.9 GHz Basistakt. Die echte Sechskern-CPU kann auf 12 MByte Cache zurückgreifen und mit den sechs weiteren virtuellen Kernen auf 12 Threads gleichzeitig rechnen, wobei eine Performance von 6,4 GT/s entsteht. Die maximale TDP liegt bei 95 Watt, womit man unmissverständlich mitgeteilt bekommt, sich nicht zu weit von einer Steckdose zu entfernen.
Bei der Speicherbestückung setzt sich der Hang zum Maximalen mit 24 GByte fort. Drei Module der 1.600-MHz-Klasse arbeiten hier mit einem Downgrade auf 1.333 MHz. Bei den Massenspeichern kann man gleich drei Geräte einbauen und zwischen vielen Kombinationen wählen. Schenker verbaut in diesem Modell gleich zwei OCZ Vertex 3 mit je 120 GByte im Raid0-Verbund. Das Dateisplitting auf zwei Festplatten schraubt die Transferleistung entsprechend hoch. Mit sicheren 534 MByte/s wird sequentiell gelesen und mit 295 MByte/s geschrieben. Weitere Werte kann man der Tabelle auf Notebookcheck.com entnehmen. Selbst bei der konventionellen Festplatte für das Datenarchiv muss man nicht auf die gewünschte Leistung verzichten, die jedoch in keinem Verhältnis steht. Die 750 GByte große Seagate Momentus ST9750420AS Hybrid-Festplatte soll ja eher zum Ablegen der großen Dateien dienen.
Die reflexionsfreie Darstellung im Full HD (1.920 x 1.80 Bildpunkte) erfolgt auf dem 17,3 Zoll großen hintergrundbeleuchteten LED-Display mit einer durchschnittlichen Lichtstärke von 183 cd/m². Spiele lassen sich sehr komfortabel durchziehen, was aber nicht der eigentliche Zweck dieser mobilen Workstation ist. Vielmehr ist das W710 ein Vollprofi für Kreative im Multimedia-Bereich und weniger für Konsumenten in diesem.

Neben dem bereits erwähnten lüfterlosen Power-Netzteil von Super-Flower bringt jetzt auch der bekannt Gehäuse-Hersteller SilverStone ein starkes Netzteil auf den Markt, das gut in die Nische der Silent PCs passt. Power-User mit einer Workstation werden gleichermaßen begeistert sein, wie Gamer mit empfindlichen Ohren. Null-Lärmemission heißt die Devise, die mit den lautlosen Netzteilen konsequent verfolgt wird.
Das ganz in Silber gehaltene Aluminiumgehäuse besitzt auf der Oberseite eine große Anzahl an Kühlrippen, um die entstandene Wärme an die Umgebung abzugeben. Der Rest des Netzteilgehäuses besteht aus luftig gelochtem Alublech. Das ST50NF kann eine kontinuierliche Leistung von 500 Watt abgeben, die sich wie folgt verteilen: auf der 3,3-Volt-Leitung liegen 10 Ampere, auf der 5-Volt-Leitung 12,9 Ampere und auf der 12-Volt-Schiene sind es 32 Ampere. Alles in allem ist das Nightjar-Netzteil bei weitem nicht so leistungsfähig wie das Golden Silent und dadurch auch weniger für den Einsatz in Gaming-PCs mit großen Grafikkarten geeignet. Für die Mittelklasse um eine GTX 560 Ti von Nvidia reichen die Ampere-Werte jedoch noch aus. Genauso wie für einen Computer mit einer Vielzahl an Festplatten und stärkerem Energiekonsum von Hauptplatine und Prozessor.
Die Stromversorgung der Computer-Komponenten erfolgt einerseits mit einem ATX 2.3-Anschluss plius EPS-12-Voltversorgung und im weiteren mit je zwei PCI-Express-Steckern für 6-Pin- und 8-Pin-Anschluss. An einem modernen Netzteil dieser Güte kann man als Käufer auch ein gutes Kabelmanagement erwarten und wird von dem SilverStone herb enttäuscht. Alle Anschlüsse sind an einem dicken Kabelbaum untergebracht, sodass überflüssige Anschlüsse wie Molex- und Floppy-Stränge im Gehäuse dezent versteckt werden müssen. So stehen einem nur sech SATA-Stecker für die Versorgung der Laufwerke zur Verfügung, sowie sechs Molex- und zwei Floppy-Stecker.
Auch wenn der Hersteller von einer beinahe erreichten 80-Plus-Silber Zertifizierung auf seiner Webseite spricht, hat die Effizienz nur für Bronze ausgereicht. Man kann das silberne, lüfterlose Netzteil über amazon (rund 174,-) beziehen und so gegen ein meist lärmendes Billignetzteil austauschen.
Auf der diesjährigen Consumer Electronics Messe in Las Vegas hatte Asus einen 27-Zoll-Monitor im Gepäck, der höhere Ansprüche befriedigen soll. Der VA278Q distanziert die beiden bislang vom Hersteller in diesem Segment angebotenen Modelle klar in Sachen Auflösung und Blickwinkelstabilität sowie Farbdarstellung, allerdings wird er vermutlich auch mindestens doppelt so teuer kommen wie die beiden Consumer-Geräte.
Auffälligstes Kennzeichen des neuen Bildschirms ist die hohe Auflösung. Denn die meisten 27-Zöller, die derzeit den Markt geradezu überfluten, bieten nur eine Auflösung, die der eines 24-Zöllers entspricht, konkret also 1.920 x 1080 Pixel. Dies hat de facto zur Folge, dass der Bildinhalt nur um 3 Zoll aufgebläht wird, die Darstellung selbst allerdings nicht feiner ist. Der Asus hingegen bietet in puncto Detailschärfe eindeutig einen großen Mehrwert und nicht nur mehr Bildfläche. Die Auflösung beträgt nämlich 2.560 x 1.440 Pixel (Seitenverhältnis 16:9). Dies kommt dem Nutzer unter anderem bei der Bildbearbeitung zugute, ein Anspruch übrigens, den der Asus außerdem mit einer 100-prozentigen Abdeckung des sRGB-Farbraums tatkräftig untermauert. Außerdem glänzt der Monitor mit einem hohen Einblickwinkel, sodass unterm Strich die Vermutung nahe liegt, dass der Hersteller ein hochwertiges IPS-Panel verbaut hat – würde dies doch bedeuten, dass der Bildschirm auch relativ schnell schaltet und daher einen perfekten Multimediagenuss böte. Eine Bestätigung dafür steht allerdings noch aus. Das Zielpublikum – Asus selbst umschreibt es etwas unglücklich mit „professionelle Künstler und Fotografen“ – soll darüber hinaus noch mit Spezialfunktionen, etwa einem über Fotos legbaren Raster, hellhörig gemacht werden. Angeschlossen schließlich wird der mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattete Bildschirm rein digital entweder via DVI oder DisplayPort.
Einen exakten Termin für die Markteinführung des ürigens in der Höhe verstellbaren sowie schwenk- und drehbaren 27-Zöllers hat Asus auf der CES noch nicht genannt, der Monitor wird jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr lange auf sich warten lassen, da der Hersteller bereits jetzt schon in Deutschland kräftig die Werbetrommel rührt. Besonders gespannt sein darf man natürlich, in welcher das Gerät, dessen technische Ausstattung sehr attraktiv klingt, den Kunden finanzielle Opfer abverlangen wird. Mit dem Doppelten dessen, was derzeit für den Asus VK278Q (Amazon: 285.-) beziehungsweise Asus VE278Q (Amazon: 280.- ) bezahlt werden muss, sollte allerdings auf jeden Fall gerechnet werden. Aber selbst wenn dem so sein sollte, wäre das Gerät mit Sicherheit immer noch mehr als einen (sehn) süchtigen Seitenblick wert.
Knapp 400 EUR verlangt Medion für das Akoya E2312. Dafür erhält man einen halbwegs brauchbaren AMD-Prozessor und eine ordentliche Anschlussleiste, allerdings ist das 12,1 Zoll große Panel vom Hersteller leider mit einer spiegelnden Oberfläche ausgestattet worden.
Mobile Außeneinsätze sind also kaum möglich. Fairerweise muss man jedoch festhalten, dass vergleichbare Konkurrenzmodelle in dieser Hinsicht nicht besser ausgestattet sind. Die maximale Auflösung wiederum ist mit 1.366 x 768 Bildpunkten in Ordnung, zumindest für ein Panel dieser Größe. An Schnittstellen gibt es eine analoge VGA-Buchse, einen digitalen HDMI-Port zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Display, den obligatorischen Kartenleser und drei USB-Anschlüsse. Von letzteren ist dabei einer als 3.0-Version ausgewiesen, Anwender dürfen sich also auf flotte Datentransfers freuen. Seinen Platz im Internet findet der knapp 1.400 Gramm leichte 12-Zöller per WLAN, der Funkstandard Bluetooth hingegen wird nicht unterstützt. Auf technischer Ebene steht ein E-450 im Mittelpunkt, der zu AMDs Fusion-Reihe gehört. Die Prozessorkomponente verfügt über zwei Kerne, taktet mit 1,65 GHZ und stellt genügend Power bereit, um zumindest einfache Tools wie Office und Internet ohne Probleme zu verarbeiten. Härtere Jobs hingegen – zum Beispiel die Umwandlung von Daten – benötigen mitunter recht viel Zeit. Abgerundet wird das Hardware-Paket schließlich von vier GByte RAM, einer simplen ATI Radeon HD 4250 (Onboard) und einer gut bestückten Festplatte (500 GByte).
Letztlich macht das Medion Akoya E2312 wenig verkehrt. Es liefert genug Power für die bekannten Alltagsanwendungen und hat moderne Schnittstellen an Bord, außerdem ist das spiegelnde Panel zu den aufgerufenen Konditionen vertretbar. Wirklich absetzen von ähnlichen Subnotebooks der Konkurrenz kann sich das Akoya jedoch nicht.

Für den Bau eines Silent PCs benötigt man auch ein lüfterloses Netzteil, damit alle passiv gekühlten Elemente zusammenpassen. Leider bietet der Markt für die leisen Computer eher schwache Ntzteile an, als solche mit einem starken Energieausstoß. In diese schwach besiedelte Lücke stößt der Hersteller mit einem 500 Watt starken Netzteil, dem Golden Silent ohne Lüfter.
Erste Tests auf einer englischen Hardware-Seite bescheinigen dem japanischen Spannungslieferanten eine gute Stabilität und sauber Verarbeitung. Rechnet man die Yen in Japan in unsere Währung um, kommt man auf Anschaffungskosten von rund 130 EUR. Das ist schon recht teuer und lässt hoffen, dass die Spannungen entsprechend hoch sind. Auf dem Etikett des SF500P14FG findet man folgende theoretische Werte vor: An der 3,3 Volt- und 5-Volt-Schiene liegen jeweils 20 Ampere mit 100 Watt an und bei der 12-Volt-Schiene ist eine Belastung von 41,5 Ampere mit 498 Watt möglich. Das dürfte insgesamt ausreichen, um einen lautlosen Gaming-PC mit Wasserkühlung auf der Grafikkarte mit Energie zu versorgen. Zur Besonderheit des Golden Silent gehört die 80-Plus-Platinum-Zertifizierung, die dem Netzteil eine Effizienz von mindestens 92 Prozent bei halber last bescheinigt. Somit ist das hier vorgestellte Modell das erste passiv gekühlte Platinum-Netzteil der Welt.
Wirft man einen Blick auf die Fotos der Herstellerseite, erkennt man sofort die lüfterlose Konstruktion des Gehäuses, das im oberen Teil aus Kühlrippen und rundum aus Lochblech besteht. Weiter kann man das modular gestaltete Kabelmanagement erkennen, damit nur die benötigten Kabelstränge zum Einsatz kommen. Was übrig bleibt, wandert in die mitgelieferte Kabeltasche und kann so sicher verstaut werden. Neben den SATA- und Molex-Kabelsträngen sind auch je zwei zur Versorgung der PCI-Express-Grafikkarte mit 6-Pin und 8-Pin-Stecker im Lieferumfang enthalten. Damit ist sichergestellt, dass alle Grafikkarten der Oberklasse mit dem nötigen Strom versorgt werden können.
Super-Flower bietet mit seinem lautlosen Netzteil endlich auch eine leistungsstarke Komponente für lautlose PCs an. Neben geräuschempfindlichen Gamern kann man sich das Platinum-Netzteil auch gut bei den Nutzern von performanten Workstations vorstellen.
Wenn das Budget für die Anschaffung eines neuen Laser-Multifunktionsgerätes begrenzt und das monatliche Druckvolumen nicht sehr hoch ist, könnte der SCX-3400 ein möglicher Kandidat sein. Er ist Teil der neuen 2012er-Kollektion des Traditionsherstellers Samsung und stellt innerhalb einer ganzen Serie von MuFus das Basisgerät dar. Der Käufer muss daher auf Komfortfunktionen verzichten, erhält aber ein robustes, wenig anfälliges Arbeitstier für das (Home-) Office.
Grundlage der Multifunktionsdrucker, die es in diversen Produktvarianten zu kaufen gibt, sind die ebenfalls neuen Mono-Laserdrucker Samsung ML-2160 und Samsung ML-2165. Das Drucktempo unterscheidet sich daher nicht von den einfachen Lasern, es liegt bei etwa 20 Seiten in der Minute – kein berauschender Wert, aber gutes Mittelfeld, sodass Druckaufträge in einer vertretbaren Zeit abgearbeitet werden. Die Papierzufuhr wiederum beläuft sich auf 150 Blatt, als Nachteil könnte sich im Büroalltag die offene Papierkassette entpuppen, die über Nacht zum Staubfänger werden kann. Das Gerät kann Kopien und Scans herstellen. Letztere lassen sich auf einem USB-Stick sichern, weswegen der Drucker auch unabhängig von einem PC benutzt werden kann – praktisch.
In Sachen Auflösung und daher Druckqualität muss man sich keine Sorgen machen. Monolaser werden hauptsächlich für den Textdruck eingesetzt und liefern ein gestochen scharfes Bild ab. Für Grafiken lässt sich der Samsung auf eine Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi hoch drücken (Textdruck: 600 x 600 dpi) und dürfte daher in dieser Disziplin ebenfalls recht ordentlich abschneiden. Vom Fotodruck hingegen sollte man nicht allzu viel erwarten. Unter den Komfortfunktionen wird im Büroalltag am ehesten das Fehlen einer Netzwerkschnittstelle unangenehm auffallen, das Gerät ist daher primär als Arbeitsplatzdrucker und weniger für Arbeitsgruppen gedacht. Ein Manko im Büroeinsatz ist auch der nur manuell mögliche Duplexdruck. Pro A4-Seite ist außerdem mit einem Tonerverbrauch im Gegenwert von 4 ungefähr Cent zu rechnen, das heißt, für große Druckvolumina eignet sich der Samsung eigentlich nicht. Mit den – allerdings teureren – 1-Cent-Lasern kann es das Gerät nicht in Ansätzen aufnehmen.
Unterm Strich hinterlässt der Samsung daher den Eindruck eines zwar grundsolide, allerdings auch für den Büroeinsatz nicht unbedingt optimal ausgestatteten Arbeitsgeräts, das dafür in der Anschaffung nicht teuer zu stehen kommt: 135 EUR (Amazon)werden aktuell für den Samsung fällig.
Beim Asus U56E-XX028V entsteht ein ambivalenter Eindruck. Zwar verspricht der verbaute Intel-Prozessor eine starke Performance, allerdings wurde im Gegenzug am Display gespart. Zum einen ist die Auflösung schwach und zum anderen hat der Hersteller den Bildschirm nicht entspiegelt.
Ungünstige Lichtverhältnisse, wie sie beim Mobileinsatz an der Tagesordnung sind, werden dadurch zu einem echten Problem. Noch ärgerlicher wird das Ganze, wenn man sich die ordentliche Akkulaufzeit vor Augen hält. So ermittelte das Online-Magazin Notebookcheck.com in einem praxisnahen WLAN-Test einen Wert von etwa sieben Stunden. Leider wird dieser Pluspunkt in Sachen Mobilität durch den spiegelnden Bildschirm wieder zunichte gemacht. Ebenfalls mäßig ist die Auflösung (1.366 x 768 Pixel), zumindest für ein 15,6 Zoll großes Panel. Nichts auszusetzen gibt es dafür am verbauten Prozessor. Hier setzt Asus mit dem Intel Core i5-2430M auf einen leistungsfähigen Zweikerner, der im Turbo Boost seine Taktfrequenz auf bis zu 3,0 GHz anheben kann und genügend Power bereit stellt, um selbst härtere Jobs flott zu erledigen. Zu denken wäre hier beispielsweise an die Bearbeitung oder gar Umwandlung von Videos. Unterstützt wird der Prozessor dabei von vier GByte RAM, außerdem bietet die Hardware eine Intel HD 3000 Onboard-Grafik und eine 500 GByte schluckende Festplatte. An Schnittstellen wiederum gibt es HDMI zur verlustfreien Bildübertragung an ein externes Panel, VGA, Kartenleser sowie drei USB-Buchsen. Von letzteren ist eine als 3.0-Version ausgewiesen, man darf sich also auf flotte Datentransfers freuen. Ins Netz geht es schließlich per WLAN, Bluetooth hingegen wird nicht unterstützt.
Alles in allem ist der mäßige Bildschirm ziemlich schade, schließlich macht er mobile Einsätze praktisch unmöglich. Wer damit kein Problem hat, muss für das Asus U56E-XX028V beim Online-Händler Amazon derzeit rund 700 EUR auf den Tisch legen.
Der Mobile Traveler ist so konzipiert, dass er Geschäftsreisende alle Annehmlichkeiten bietet, die sie auf ihren Kurztripps für die mobile „Büroausstattung“, Dokumente sowie Wechselgarderobe benötigen. Der vom bekannten Hersteller Dicota vertriebene Notebook-Trolley ist für diesen Zweck nicht nur robust genug, er bietet auch viel Stauraum sowie Detaillösungen, die im Businessalltag einen hohen Nutzwerk haben.
Genau genommen besteht der Koffer aus zwei Elementen, nämlich einem Trolley sowie einem herausnehmbaren Notebooktasche – während die Wechselgarderobe nebst Kleinzeug im Hotel zurückbleibt, kann es mit dem Notebook ohne Umschweife zum nächsten Gesprächstermin gehen. Außerdem übersteigt der Trolley nicht die zulässige Höchstgröße für Bordgepäck, das heißt, schon die Anreise gestaltet sich entspannt, da man sich nicht in die Warteschlange vor der Gepäckausgabe einordnen muss. Trotzdem bietet der Dicota Stauraum genug für Laptop, Akten sowie Garderobe, und alles kann fein säuberlich und ordentlich im Innern verstaut werden. Neben einem abschließbaren Notebookfach mit der bereits erwähnten herausnehmbaren Notebooktasche stehen dafür ein großes Hauptfach sowie zwei Vordertaschen und etliche Netztaschen im Dokumentenfach zur Verfügung. Auch ein Tablet-PC kann noch in einem separaten Einsteckfach untergebracht werden. Der Trolleygriff wiederum lässt sich einfahren und verschwindet dabei in einem Reißverschlussfach, der Koffer kann anschließend mit einem Gurt auch getragen werden. Gefertigt wiederum wird der Trolley aus Nylon, das gegenüber Leder den Vorteil der einfacheren Pflege besitzt und außerdem das Gewicht reduziert. Der komplette Trolley ist nämlich nur knapp über vier Kilogramm schwer.
Die Verarbeitung wiederum ist tadellos und auf den rauen Alltag auf Businessreisen ausgelegt, wobei den Rollen eine besondere Aufmerksamkeit zukommt, da sie sehr stark beansprucht werden. Es sind daher die auf den ersten Blick unscheinbaren Details wie die austauschbaren Rollen, die letztendlich verdeutlichen, dass der Notebook-Trolley von Dicota von oben bis unten durchdacht konstruiert und alltagstauglich ausgerüstet wurde. Trotzdem wirkt sich die Anschaffung der Trolley-Notebooktasche-Kombination nicht über Gebühr auf den Kontostand aus. Auf Amazon zum Beispiel kann sie für sehr moderate 130 EUR bestellt werden.
Gerade erst wurde das ZTE Optik (V55) offiziell vorgestellt: Das Tablet mit dem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis wird in Kürze beim US-Provider Sprint erhältlich sein. Doch dabei bleibt es anscheinend nicht. Auf der Website der Industrievereinigung „Bluetooth SIG“ ist fast zur gleichen Zeit ein weiteres ZTE-Tablet aufgetaucht. Dieses wird als V66 bezeichnet und besitzt ein ähnliches Design wie das besagte V55 – was aber nichts heißen muss, schließlich sehen sich die meisten Android-Tablets sehr ähnlich.
Was allerdings für Verwirrung sorgt, ist, dass das Gerät darüber hinaus auch nahezu identische technische Daten besitzt. So ist die Rede von einem Gerät der 7-Zoll-Klasse mit einem kapazitiven Touchscreen mit 1.280 x 800 Pixeln Auflösung, das von einem 1,2 GHz starken Dual-Core-Prozessor angetrieben wird. Außerdem werden WLAN, Kameras für die Geräterückseite und Gerätefront sowie ein 4.000 mAh starker Akku genannt. Als Betriebssystem soll Android 3.2 zum Einsatz kommen, nicht das aktuelle Android 4.0.
All diese Features – von der bislang unbekannten Bildauflösung einmal abgesehen – finden sich auch beim V55. Neu beim V66 ist nur die Information, dass das Gerät auch Datenverbindungen via LTE unterstützen soll, dafür findet 3G keine Erwähnung. Es könnte also sein, dass dass ZTE V66 schlicht eine leichte Variation des V55 darstellt. Unterstützt wird dies durch die Tatsache, dass das V66 laut Bluetooth SIG beim US-Netzbetreiber Verizon Wireless erscheinen wird. Dieser setzt auf ein LTE-Netz anstelle von HSPA.
Das wiederum legt nahe, dass es sich beim ZTE-Tablet nicht um ein Exklusivmodell für Sprint handelt, sondern künftig weitere Variationen zu erwarten sind. Wir dürfen also gespannt sein, ob eine Ausgabe schließlich auch ihren Weg nach Europa findet – so wie die Smartphones des Unternehmens. Denn mit der Ausstattung bei erwarteten Preisen um 200 Euro ohne Vertragsbindung wäre das Gerät eine sehr attraktive Alternative zu den bisherigen Billig-Tablets.
Wie erwartet steigt das chinesische Unternehmen ZTE nun auch unter eigenem Namen auf dem Tablet-Markt ein. Nachdem schon im November 2011 auf der Website der US-amerikanischen Zertifizierungsbehörde FCC ein ZTE V55 für den US-Provider Sprint gesichtet wurde, hat ZTE sein Tablet nun offiziell vorgestellt. Und das ist alles andere als billige China-Technik, die als preiswerte Zugabe verschleudert wird. Beim ZTE Optik (V55) handelt es sich um ein sehr solide ausgestattetes Gerät.
Denn im Inneren arbeitet ein 1,2 GHz starker Dual-Core-Prozessor, der von nicht weniger als 1 Gigabyte RAM-Speicher unterstützt wird. Die Bedienung erfolgt wiederum über einen kapazitiv arbeitenden Touchscreen mit 7 Zoll Bilddiagonale, Datentransfers werden sowohl per WLAN als auch per 3G-Verbindung möglich sein. Und ZTE setzt noch einen obenauf: Das Tablet kann als mobiler Hotspot zum 3G-Datennetz für bis zu fünf andere WLAN-Geräte dienen. Das ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal in dieser Preisklasse.
Denn das Optik V55 soll für einen Preis von gerade einmal 100 US-Dollar (ca. 76 Euro) an den Kunden gebracht werden, allerdings in Verbindung mit einem 2-Jahres-Vertrag, wie es in den Staaten allgemein üblich ist. Ohne diesen Discount kostet das Tablet 350 US-Dollar (ca. 266 Euro), wobei der Preis zwecks überhöhter Discount-Darstellung tatsächlich so nie eingefordert werden dürfte. Beobachter rechnen eher mit einem Preis um 250 bis 300 US-Dollar, in Europa würde das Gerät also um 200 Euro kosten.
Das wäre für diese Ausstattung ein echter Kracherpreis, zumal sich auch noch 16 Gigabyte interner Speicher, eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine 2-Megapixel-Kamera für die Videotelefonie auf der Vorderseite dazugesellen. Einziger Haken: Das Tablet kommt vorerst nur mit Android 3.2 und es ist nicht absehbar, ob es überhaupt ein Upgrade auf das deutlich zügiger arbeitende Android 4.0 geben wird. Auch ein Verkauf außerhalb den USA ist derzeit noch fragwürdig. Angesichts dieses Preis-Leistungs-Verhältnisses können wir aber nur hoffen, dass dem so sein wird.