Das Computerblog für Verbraucher

Toshiba Satellite P505-S8010: Multimedia mit Intel Core i3

Toshiba stellt in seiner P505-Multimedia-Serie ein ein Notebook mit Intel Core i3-Prozessor vor. Das Satellite P505-S8010 ist preislich in der Mitte der Serie angesiedelt und kostet momentan auf dem amerikanischen Markt noch rund 950 Dollar. Der Core i3-330M Prozessor ist mit 2,13 GHz getaktet und verfügt über 2 Kerne mit 3 MByte Cache und einer Grafikeinheit, die an- und ausgeschaltet werden kann. Trotz dieser Stromsparfunktion schafft es das Notebook kaum über zwei Stunden Akkulaufzeit.

Aber darauf legt wohl ein Käufer eines 18,4 Zoll großen Notebooks mit einem Gesamtgewicht jenseits der vier Kilgramm-Grenze kaum noch wert. Da die Mobilität beim Toshiba Satellite P505-S8010 von Hause aus eingeschränkt ist, sind die Akkulaufzeiten einfach nebensächlich. Das 64-Bit-Windows 7 Betriebssystem wird von 4 GByte Arbeitsspeicher unterstützt und kann auf 500 GByte Massenspeicher mit einem DVD-Brenner, der auch LighScribe kann, zurückgreifen. Die nVidia GeForce 310M Grafikeinheit bringt nicht die Leistungen, die man bei einer „3“ am Anfang erwarten könnte. Sie ist eindeutig langsamer als die bekannte GTS 250M und nur halb so schnell wie die große Schwester GT 330M. Deswegen ist das Satellite P505-S8010 weniger für Gamer geeignet als für Multimedia-User aus der Film- und Musikecke. Trotzdem zeigt das Notebook eine solide Leistung bei elegantem Design und guter Verarbeitung mit sattem Sound.

Bei diesem Preis-Leistungsverhältnis bekommt der Käufer mit dem Satellite P505-S8010 von Toshiba ein Notebook, das den meisten Anforderungen mit Leichtigkeit gewachsen ist und als ein schickes Desktop-Ersatz-Gerät akzeptiert werden kann.


Samsung E61: Dritter eReader der Öffentlichkeit vorgeführt

Auf der CES Anfang Januar in Las Vegas hatte Samsung noch zwei eReader – den E6 sowie den E101 – aus dem eigenen Stall im Gepäck. Nun ist vom Hersteller unter der Produktbezeichnung E61 sogar noch ein drittes Modell der Öffentlichkeit vorgeführt worden, und da diesmal die ISE (Integrated Systems Europe) in Amsterdam der Ort des Geschehens war, hoffen wir natürlich alle, dass der eReader demnächst in Europa auch zu haben sein wird. Das Erscheinungsdatum jedenfalls soll „früh im Jahr 2010“ sein. Der Preis hingegen ist noch vollkommen offen.

Viel technische Daten zum E61 hat Samsung ohnehin noch nicht bekannt gegeben, weswegen das vorgeführte Gerät als gezielt lancierter Appetizer zu verstehen ist. Fest steht, dass es – wie der Kindle zum Beispiel – über eine vollständige physische Tastatur unterhalb des Displays haben wird, über die sich Notizen, Suchbegriffe und so weiter bequem eingeben lassen. Dass die Tasten des Vorführmodells durchsichtig waren, hat hingegen bei einigen Kommentatoren leichtes Missfallen hervorgerufen.

Die Displaygröße wiederum des E61 soll bei sechs Zoll liegen und damit dem eindeutigen Trend zu großen Bildschirmen, den der E101 mit seinen 9,6 Zoll bedient, entgegen treten – beziehungsweise, viel pragmatischer gedacht, dazu führen, dass der E61 für den Massenmarkt attraktiv weil bezahlbar bleibt. An Bord sind 2 GB interner Speicher, erweiterbar mit microSD-Speicherkarten, sowie ein WLAN-Modul, das natürlich aufhorchen lässt. Die Batterie schließlich kann ausgetauscht werden, was jedoch bei einem eReader mit einer mehrere Tausend Seiten langen Laufzeit nur relativ selten notwendig sein dürfte, selbst bei exzessiven Lesern.

Erste Eindrücke, geschildert von Besuchern der ISE, die den E61 in den Hand gehalten haben, sind recht positiv. So wird zum Beispiel die Anzeigequalität des Displays hervorgehoben. Aber natürlich sind erste Eindrücke eben nur erste Eindrücke und keine Testurteile, weswegen die Devise leider heißt: Abwarten und sich in Geduld üben, bis Samsung endlich mindestens einen der drei eReader in den Umlauf bringt. Zumindest für den E6 übrigens soll dies sogar demnächst der Fall sein, aber vorerst nur in Italien und zwar für rund 340 Euro. – - Bilder des E61 liefert das italienische Portal Pcprofessionale.it.


BenQ G925HDA: Einfacher 19-Zöller mit genügsamem Stromhunger

benq925_3Nach wie vor bedienen die TFT-Hersteller mit einigen wenigen Modellen auch das klassische Segment der 19-Zöller, die in vielen (Heim-) Büros nach wie vor gefragt sind. Wie der G925HDA von BenQ warten die Geräte dabei in der Regel nicht mit außergewöhnlichen Funktionen oder Leistungswerten auf, um sie – zurecht – für ihre Aufgaben nicht überdimensioniert erscheinen zu lassen. Stattdessen setzen viele Hersteller, und zu ihnen gehört auch BenQ, verstärkt darauf, den Monitoren den Stromhunger auszutreiben – mit dem Effekt, dass im Falle des G925HDA sich der Besitzer über einen – laut BenQ – um bis zu 23,3 Prozent geringeren Verbrauch gegenüber älteren 19-Zöllern des Herstellers freuen darf.

Erstaunlicherweise setzt BenQ jedoch nicht bei allen neuen 19-Zöllern auf die LED-Hintergrundbeleuchtung, die – unter anderem – wie geschaffen dafür ist, den Energiebedarf eines TFTs zu senken. Denn im Gegensatz zu den beiden LED-Geräten G922HDL sowie G920WL sorgen im G925HDA herkömmliche Kaltkathodenröhren für die Bildschirmausleuchtung. Dies erlaubt BenQ, den Preis für das Gerät niedrig zu halten. Konkret bedeutet dies für den G925HDA, dass er mit 119 Dollar (Listenpreis BenQ) kaum über dem aktuellen Durchschnittspreis für einen einfachen 19-Zöller liegt. Im Verkauf dürfte sich der faktische Straßenpreis sehr schnell auf die 100 Euro zubewegen.

„Einfach“ wiederum heißt, dass G925HDA in technischer Hinsicht solide Standardwerte ohne nennenswerte Ausrutscher nach oben oder nach unten bietet. Beachten sollte man vor einem Kauf lediglich, dass der G925HDA im Gegensatz zu einem typischen Büromonitor ein Breitbild im Format 16:9 bietet (Auflösung: 1.366 x 768) und nur eine VGA-Schnittstelle besitzt. Zumindest Letzteres lässt sich umgehen, denn BenQ bietet gleichzeitig unter der Produktbezeichnung G925HD ein – ansonsten identisches – Pendant mit einer digitalen, HDCP-fähigen DVI-Schnittstelle an. Der Aufpreis für dieses Gerät hält sich mit 10 Dollar/Euro in Grenzen.


ViewSonic VA2213w: 22-Zöller mit Full-HD – und Mitnahmepreis

viewsonicDas Ende der 19-Zöller als typische Arbeitsmonitore für Büroschreibtische lässt sich wohl kaum günstiger einläuten als zum jetzigen Zeitpunkt. Ein möglicher Kandidat für einen Wechsel auf das größere 22-Zoll-Format ist beispielsweise der ViewSonic VA2213W. Mit seinem Straßenpreis von rund 125 bis 130 Euro liegt er nur rund 20 bis 30 Euro über einem 19-Zöller eines ähnlich renommierten Herstellers wie ViewSonic, weswegen man getrost von einem Mitnahmepreis sprechen darf – zumal, wie es von Seiten der Analysten heißt, die Talfahrt der TFT-Preis zu Ende gehen soll und für 2010 nicht mit noch günstigeren, sondern leicht ansteigenden Preise zu rechnen sein könnte.

Doch der ViewSonic VA2213W bietet nicht nur in puncto Bildschirmdiagonale einen Zugewinn an Arbeitsfläche. Der Monitor gibt die Inhalte außerdem in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) wieder, was zu einer kleineren Bildschirmdarstellung und damit zu einem weiteren Zugewinn an Arbeitsfläche führt. Lediglich in der Höhe fehlen dem Monitor im Vergleich zu einem 16:10-Modell ein paar Millimeter in der Höhe. Doch Obacht. Die kleineren Symbole/Schriften auf dem Display sind nicht jedermanns Sache, und mit einer Schriftvergrößerung ist der Vorteil der Full-HD-Auflösung wieder ruckzuck dahin.

Natürlich schwimmt der VA2213W darüber hinaus auch ein bisschen auf der Green-IT-Welle mit. In einem speziellen Eco-Modus reduziert sich die Hintergrundbeleuchtung, sodass im Idealfall der Monitor nur noch rund 40 Prozent Strom benötigt. Dieses Optimum dürfte aber aller Wahrscheinlichkeit nach kaum zu erreichen sein, da sonst die Bildschirmdarstellung zu düster zu werden droht – leider nicht noch kein Praxistest vor, der über diesen Fall Aufschluss geben könnte. Preismindernd wirkt sich schließlich auch noch der Verzicht auf eine digitale Schnittstelle aus. In den meisten Büros reicht aber nach wie vor eine analoge VGA-Schnittstelle aus – als Argument gegen einen Kauf des VA2213W taugt dieses Manko also nur bedingt.


Silikon Power LuxMini 320: Ein ganz gewöhnlicher, aber schöner USB-Stick

silicon2Einen ganz gewöhnlichen USB-Stick wird demnächst Silicon Power in den Handel bringen. Der Stick gehört zur LuxMini-Serie, die sich durch ein schönes Design auszeichnen möchte, ujnd trägt die Produktbezeichnung 320. Er wird in Schwarz und Weiß lieferbar und außer in einer 16-GB-Version auch noch mit 2 GB, 4 GB sowie 8 GB erhältlich sein. Die Preise für die einzelnen Versionen hat Silicon Power noch nicht bekannt gegeben.

In technischer Hinsicht bietet der LuxMini 320 keinerlei Besonderheiten, die es herauszuheben gälte, mit Ausnahme eines SP Widgets vielleicht. Die Software soll aus dem Speicherstick einen „intelligenten“ externen Speicher machen, indem sie sieben verschiedene Funktionen anbietet, darunter zum Beispiel eine Ordner-Synchronisations- sowie Backup-Funktion, ein E-Mail-Backup, eine Datenverschlüsselung sowie die 60-Tage-Version eines Virenschutzes. Das SP Widget kann von der Silicon Power Homepage heruntergeladen werden.

Das Gehäuse des LuxMini 320 wiederum besteht aus Metall und sticht damit aus der Plastikkonkurrenz ein bisschen heraus – falls eine Abneigung gegen Plastik vorliegen sollte. Und für alle, die ihren USB-Stick gerne in der Geldbörse transportieren, zum Schluss noch die in diesem Fall wichtigen Abmessungen des LuxMini 320: 65,3 x 18,3 x 8,4 Millimeter.


Choiix accu mouse Laser wireless (C-WM01): Tailliert und buckelig

choiix2Das auf stylishe Produkte spezialisierte Label Choiix, ein Ableger von Coolermaster, bietet seit Neuestem eine weitere accu mouse an. Auffälligsten Kennzeichen des neuen Modells mit der Produktnummer C-WM01 Maus ist ihre Taillierung sowie der – als wäre er durch die Schnürung in der Mitte entstanden – kleine Buckel, den die Maus macht. Der Gehäusezuschnitt soll natürlich dafür sorgen, dass die Maus gut in der Hand liegt. Durch den leichten Buckel füllt sie die Handflächen besser aus als eine flache Maus.

Im Gegensatz zur einfachen accu mouse C-PM01 arbeitet die C-WM01 mit Funkübertragung und bietet daher kabellosen Bedienungskomfort auf bis zu fünf Metern Entfernung. Der USB-Empfänger ist so klein ausgefallen, dass er im USB-Port eines Notebooks beim Transport einfach stecken bleiben kann, ohne Gefahr zu laufen, dass er dabei abbricht.

In technischer Hinsicht wiederum wurde die accu mouse Laser wireless C-WM01 für die gängigen Office- und Internetanwendungen konzipiert. Die Auflösung des Lasers liegt bei 1.200 dpi und ist damit sogar ein bisschen höher als bei herkömmlichen Büromäusen. Die accu mouse Laser wireless (C-WM01) kann daher auch mit gewissen Abstrichen für Bildbearbeitungen oder Spiele eingesetzt werden – sofern es nicht ein blitzschneller Shooter oder ein ähnliches, auf Tempo und Reaktion ausgerichtetes Spielgenre sein soll.

Leider steht für die accu mouse Laser wireless C-WM01 noch kein Preis fest. Ein erster kleiner Praxistest kann dafür auf der Internetseite Dirks-computerecke.de nachgelesen werden, der zusätzliche, schöne Fotos der nicht weniger schön ausgefallenen Maus bietet (externer Link).


Fusion Garage JooJoo: Bietet mehr als das Apple iPad

joojoo1Fusion Garage hatte bereits im Dezember 2009 sein Internet-Tablet JooJoo vorgestellt und könnte beinahe als Vorgänger zum Apple iPad durchgehen. Auf jeden Fall hat es auf der technischen Seite mehr zu bieten als das von Steve Jobs vorgestellte Apple-Modell. Das fängt schon beim USB 2.0-Port an, der Erweiterungen nach eigenem Ermessen ermöglicht. Und setzt sich fort in der Fähigkeit, Flash darzustellen, was dem iPad gänzlich fehlt – Adobe wird es freuen.

Das 12,1 Zoll große Display des Fusion Garage JooJoo löst in feinen 1.366 x 768 Bildpunkten auf und ist mit einem Fingerabdruck-resistenten Überzug versehen. Der Multi-Touchscreen reagiert zeitgemäß auf unterschiedliche Eingaben mit den Fingern. Das nur 1.100 Gramm schwere JooJoo macht einen eleganten Eindruck und ist nur knapp 19 Millimeter dick. joojoo2Es soll einen ganz neuen Surfeindruck vermitteln und stellt dies schon unmittelbar nach dem Einschalten unter Beweis. Das Browser-basierende Betriebssystem soll bereits nach 9 Sekunden mit der Darstellung der ersten Webseite beginnen – das schafft so mancher PC nicht einmal aus dem Ruhezustand. WLAN bis 54 MBit/s und Bluetooth 2.1 dienen als Übermittler der Daten, die auf einer 4 GByte großen SSD gespeichert werden können. Für Videokonferenzen wurde dem JooJoo auch eine Webcam mit integriertem Mikrofon spendiert und auch ein Kopfhörer-Port fehlt ihm nicht. So lassen sich Videos in Full-HD als 1.080p auf dem kleinen Display mit allen Details genießen.

Alle Apple-Verweigerer können ihren Spaß mit dem Fusion Garage JooJoo haben und müssen auch nicht mehr dafür ausgeben. So wird der Flash-JooJoo um die 500 US-Dollar kosten – für Deutschland stand noch kein Preis fest.


BenQ G925HD: Stromsparer

benq925Mit einem weiteren Stromsparmonitor bereichert BenQ das Marktangebot unter den 19-Zöllern. Das Gerät führt die Produktbezeichnung G925HD und soll im Vergleich zu seinen Vorgängern, womit vermutlich die verschiedenen Versionen des G920 gemeint sind, um rund 23,3 Prozent weniger Strom verbrauchen.

Zur Reduktion der Stromkosten ist in den Bildschirm allerdings nicht, wie vielleicht zu vermuten gewesen wäre, eine LED-Hintergrundbeleuchtung eingebaut, sondern gewöhnliche Kaltkathodenröhren. Die LED-Geräte mit 19 Zoll im Portfolio von BenQ heißen stattdessen G922HDL sowie G920WL.

Der G925HD bietet darüber hinaus einen Breitbildmonitor im aktuell sehr beliebten 16:9-Format für die Videofreunde unter den Verbrauchern, was eine Auflösung von 1.336 x 768 Pixeln zur Folge hat. An Anschlüssen wiederum hat BenQ sowohl eine analoge VGA- als auch eine digitale DVI-Schnittstelle eingebaut, wobei letztere die Anzeige kopiergeschützter Bildinhalte erlaubt (HDCP-fähig).

Kontrast, Helligkeit sowie Reaktionszeit schließlich bieten nichts Außergewöhnliches, sondern erfüllen die Standards, die für einen problemlosen Betrieb des G925HD im Office- und Multimediaeinsatz ausreichend dimensioniert sind.

Ausgespreist ist der G925HD mit 129 Dollar, und in etwa soviel wird er mit Sicherheit auch in Euro kosten, sobald er hierzulande bei den (Internet-) Händlern geführt wird, was nicht mehr lange dauern kann.


Sanwa RP-3100 II PrePeat: Drucken ohne Tinte und Papier

sanwaDas japanische Unternehmen Sanwa Newtec führt einen Drucker in seinem Programm, der ganz ohne Tinte und Papier auskommt – gemeint ist gewöhnliches Papier, wohl gemeint. Denn der RP-3100 II PrePeat benötigt für seine Ausdrucke ausschließlich hitzeempfindliche Spezialfolien. Der Druck selbst erfolgt mit einem Thermalkopf, der die Folien mit unterschiedlicher Intensität beschreibt, oder genauer: brennt. Der Clou kommt aber erst noch. Die Spezialfolien lassen sich bis zu Tausend Mal bedrucken. Die eingebrannte Schrift/Grafik kann mit dem Drucker bei hoher Hitze nämlich wieder rückgängig gemacht, also quasi vollständig gelöscht werden, bevor die Folie anschließend neu bedruckt wird.

Dies hört sich wie die finale Lösung des leidigen Druckkostenproblems an, mit dem vorrangig Unternehmen, aber auch Privatanwender zu kämpfen haben, hat jedoch seine Tücken. Die Erste liegt darin, dass der RP-3100 II PrePeat mit seinen von Sanwa veranschlagten rund 4.000 Euro eine kostspielige Angelegenheit in der Anschaffung ist. Der Hersteller schielt daher primär auf Unternehmen mit einem hohen Druckdurchsatz, die sich ein Gerät dieser Preisklasse überhaupt leisten können. Um Zweiten sind die Spezialfolien nicht gerade billig, sondern fallen mit ebenfalls umgerechnet rund 2,40 Euro zu Buche.

Letzteres verhindert deshalb, dass die Folien außer Haus gegeben werden. Klassische Büro-Drucksachen wie etwa Briefe oder Broschüren würden ansonsten enorme Kosten verursachen (und wer fordert schon verschickte Briefe zum Recycling zurück?). Um einen normalen (Tintenstrahl-, Laser-) Drucker kommt man deshalb nicht herum. Das Einsatzgebiet des RP-3100 II PrePeat sind vielmehr hausinterne kursierende Schriftsachen in Schwarz-Weiß, denn farbige Ausdrucke gelingen dem Drucker nicht.

Unabhängig von diesen rein ökonomisch-pragmatischen Aspekten dürfte jedoch außer Frage stehen, dass der Verzicht auf Papier und Tinte tatsächlich auf Dauer eine ökologisch höchst interessante Alternative ist. Inwiefern der RP-3100 II PrePeat allerdings Zukunftspotential genug besitzt, um eines Tages auch auf dem Massenmarkt anzukommen, lässt sich zum heutigen Zeitpunkt nicht abschätzen. Werten wir seine Existenz deshalb lieber als hoffnungsvolles Indiz dafür, dass die Druckerhersteller anfangen, Alternativen zu den kostenintensiven Druckverfahren auf den Weg zu bringen. Die Richtung, die Sanwa eingeschlagen hat, stimmt auf jeden Fall. Keine Verbrauchsmaterialien und konsequentes Recycling – so lassen wir uns die Zukunft des Druckers gefallen.
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Cocoon Innovations NetBook Case CPS350: Ganz schön aufgeräumt

ordnung2Ein Notebook-Koffer wie das Netbook Case CP350 von Cocoon Innovation ist schon eine feine Sache, auch wenn es nicht unbedingt notwendig ist, sein Heil in der Ordnung zu suchen. Denn nicht nur, dass sich die Tasche darum sorgt, dass das in ihm verstaute Netbook mit zwei elastischen, gummiartigen Spannstreifen sicher versorgt ist und nicht hin und her rutschen kann. Es besitzt auch noch ein – laut Hersteller – einzigartiges Organisationssystem für die vielen Kleinigkeiten, die normalerweise zusammen mit einem Netbook so transportiert werden.

Für alle diese Kleinteile ist in das Netbook Case CPS350 nämlich eine zusätzliche netzartige Trennwand eingebaut, wie man sie von Reisekoffern vielleicht kennt, die sich über den Rechner legt und auf der ebenfalls diverse Spannstreifen angebracht sind. In diese wiederum klemmt man die Accessoires einfach hinein. Praktisch: Da die Streifen unterschiedlich groß sind, kann das Zwischendeck variabel bestückt werden, etwa mit einer Maus, einer externen Festplatte, einem kleineren MP3-Player, dazu die Kopfhörer und so weiter und so fort. Fast egal, welche Größe das Kleingerät hat, in der CPS350 findet sich für fast alles mit Sicherheit ein Plätzchen, an dem es rutschfest verstaut werden kann.

cocoon1Nach Außen wiederum gibt sich das Netbook Case CPS350 robust genug, um den Stößen in der Bahn und auf dem Flughafen oder jedem anderen Ort, an dem sich drängelnde Menschenmassen aufhalten, gewappnet zu sein.

Nun, wir jedenfalls werfen begehrliche Blick auf das Netbook Case CPS350, das es in sieben verschiedenen Farben für rund 45 Dollar zu kaufen gibt, und überdenken dabei unser eigenes Verhältnis zur Ordnung. Besonders überzeugend und über jeden Zweifel erhaben finden wir aber auf jeden Fall die Tatsache, dass die Tasche mit Netbooks der Displaygröße 7 bis 11 Zoll befüllt werden kann. Die ewige Suche nach der passenden Tasche für die jeweilige Displaygröße ist damit ebenso perdu wie der Zwangskauf einer neuen Tasche, falls sich bei einem Netbook-Neukauf die Größe verändert haben sollte.


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